MAN Engines neue Marine-Elektronik iSea, Vorteile, Ihr Plus

iSea – VEREINFACHUNG, KONNEKTIVITÄT UND MEHRWERT

Die herausragenden Komponenten Elektronik, Brückendisplay und Komfortfahrhebel stehen für das einzigartige, neue iSea von MAN Engines. Von der Inbetriebnahme über den Betrieb bis hin zur Wartung Ihrer Yacht profitieren Sie von komfortablen Funktionen.

iSea

iSea – das sind die Komponenten E-Box, Multifunktionsdisplay und Komfortfahrhebel. Jede ist für sich herausragend, aber gemeinsam sind sie einzigartig. iSea-Komponenten erleichtern den Betrieb und die

Wartung Ihrer Yacht, schaffen zusätzliche Schnittstellen und Werte über das Übliche hinaus. Mit iSeaclass bietet MAN Engines Vereinfachung, Konnektivität und Mehrwert auch für klassifizierte Schiffe und Boote.

Vereinfachung

iSea schafft die Ressourcen für die Konzentration auf das Wesentliche

Das iSea Brückendisplay von MAN Engines in 7“ (oder 5“) Diagonale stellt Motorbetriebs- und -bedienwerte, Alarme, Start-/Stopp-, aber auch Komfort-Funktionen wie beispielsweise eine Videoübertragung zur Badeplattform dar. Es ersetzt dadurch bis zu sieben Peripheriegeräte und sorgt – unterstützt durch sein reduziertes Design – für ein aufgeräumtes und modernes Bedienpult auf der Brücke von Yachten und Arbeitsbooten. Die geringe Bautiefe und die Glasoberfläche bis zum Rand lassen das Display mit dem Bedienpult verschmelzen. Das IPS-Display (In-Plane Switching) mit weitem Betrachtungswinkel, hoher Leuchtdichte und Schutzart IP66/67 erlaubt auch den Einsatz unter widrigen Bedingungen auf offenen Brücken (Fly-Bridge). Der Touchscreen und die einfache Menüstruktur ermöglichen eine intuitive Bedienung per Wischbewegung. Das iSea Brückendisplay verbindet damit Multifunktionalität auf kompaktem Bauraum mit ästhetischem Anspruch und zeitlosem Design.

Als moderner Klassiker kommt der MAN Komfortfahrhebel für Ein- oder Mehrmotorenanlagen bei Verstellpropellern und Jetantrieben, aber auch bei Hybridantrieben zum Einsatz. Auf einen Tastendruck können Mehrmotorenanlagen wahlweise getrennt oder gemeinsam bedient werden, so dass das Manövrieren komfortabler als je zuvor von der Hand geht.

Mit dem MAN Fahrhebel in Kombination mit der neuen Marine-Elektronik iSea profitieren Sie von folgenden Vorteilen:

  • werksseitig perfekt aufeinander abgestimmtes System für mehr Systemsicherheit, schnelleres Ansprechverhalten und niedrigeren Kraftstoffverbrauch
  • auf eine zusätzliche, separate Fahrhebel-Elektronikbox auf der Brücke und im Motorraum kann durch die integrierte Steuerplatine in der iSea E-Box verzichtet werden
  • komfortable modellgestützte, prädiktive Steuerung (MPC), die platzsparend in der iSea E-Box untergebracht ist
  • nicht zuletzt relevant für viele Werften ist die flexible Verwendung des Systems für unterschiedlichste Schiffstypen von kleinen nicht klassifizierten Booten bis hin zu komplexen Anwendungen für den Charterbereich.

Für die Verkabelung der iSea-Komponenten greifen wir auf den bewährten CAN-Bus-Standard zurück. Durch die Verwendung solch einer leistungsfähigen und bi-direktionalen Datenübertragung reduziert sich die Kabelvielfalt zwischen E-Box im Motorraum und Zubehörteilen wie Displays und Fahrhebeln im Führerhaus und auf der Flybridge bereits merklich, von der Gewichtsersparnis ganz zu schweigen. Mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und der Kenntnis von unzähligen Installationen stimmen wir die Verkabelung der Komponenten im Gesamtsystem untereinander intelligent ab und schaffen ein aufgeräumtes Erscheinungsbild auf höchstem Niveau. Durch die Verwendung von optionalen, perfekt aufeinander abgestimmten iSea-Komponenten wie Displays und Fahrhebeln lässt sich die Kabelvielfalt nochmals reduzieren und deutlich Platz sparen. Zusätzliche freie Fläche auf der Brücke bietet MAN Engines für den anspruchsvollen Yachteigner durch die Darstellung von bis zu drei Peripheriegeräten (Start-/Stopp- und Notfahreinheit sowie dem Schiffsalarmsystem, auf dem iSea 7“ Brückendisplay.

Konnektivität

Mit iSea zu mehr Flexibilität und neuen Möglichkeiten

Über die perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten von iSea hinaus bietet der CAN-Bus der iSea E-Box zusätzliche Möglichkeiten. Für Kunden, deren Bedürfnisse über die 7“- und 5“-Displays von MAN Engines hinausgehen, können alternativ auch größere, externe Displays angeschlossen werden. Diese kommunizieren über CAN 1939 und die I/O Station direkt mit iSea E-Box. Motorparameter und Alarme sowie das Alarmhandling können dann ebenfalls direkt über dieses Gerät eingesehen und bedient werden.

Durch acht mögliche und frei programmierbare Digital I/O's (Input/Output) haben Schiffseigner und Kapitäne die Möglichkeit durch die Werft ihre eigenen Bedienwünsche in das System einpflegen zu lassen. Konkret kann dies beispielsweise der Hinweis sein, dass die Badeleiter zur Plattform noch ausgefahren ist oder die Kamerasignale zur Tender-Garage. Dies stellt ein zusätzliches Schiffsalarmsystem (im Display integriert) dar. Durch die Darstellung auf dem iSea Brückendisplay ist für durchaus nützliche oder komfortable Zusatzfunktionen kein zusätzlicher Bauraum für weitere Displays notwendig. Des weiteren ist ein frei programmierter Relaisausgang am Display vorhanden, welcher durch Tastendruck am Display aktiviert werden kann. Hier kann beispielsweise eine externe Pumpe zum Umpumpen des Adblues vom Haupttank in den Tagestank angesteuert werden.

Mit der optionalen Fernkontrolle "MAN Engines Marine Web Interface" haben Eigner und Servicebetriebe Zugriff auf Motorendaten, um Verbrauchswerte und Lastkurven, aber auch Fehlerspeicher und Alarmhistorien einzusehen und auszuwerten. Im Falle einer Fehlersuche kann die Ausfallzeit durch die Fernkontrolle erheblich verkürzt werden. Die Erstdiagnose wird von MAN Servicemitarbeitern über das System "MAN Engines Marine Web Interface" vorgenommen und gegebenenfalls direkt behoben. Sollten Ersatzteile benötigt werden, ist dies für die MAN Servicepartner sofort ersichtlich, so dass umgehend deren Bereitstellung vorgenommen werden kann. Durch die fernwartungsbasierte Erstdiagnose entfällt zusätzlich die Analyse vor Ort, wodurch Kosten für Anfahrt und Arbeitszeit eingespart werden. Selbstverständlich beachten wir von MAN Engines sämtliche datenschutzrechtlichen Bestimmungen bei der Auswertung Ihrer Motorendaten und verwenden für die Datenübertragung eine gesicherte Datenverbindung.

Folgende Auswertungsmöglichkeiten sind im Fernwartungsmodus möglich:

  • Kunde: Verbrauchswerte, Geschwindigkeiten, Emissionsspeicher , Lastkollektive, Alarmlisten, Schnappschuss der gemessenen Daten
  • Service: Verbrauchswerte, Geschwindigkeiten, Emissionsspeicher , Lastkollektive, Alarmlisten, Fehlerspeicher, Messdaten online, Alarmhistorie

Mehrwert

iSea setzt noch Eins oben drauf

Eines können Sie sich sicher sein: Die Freiheit der Meere und Ihre Flexibilität schränken wir Ihnen nicht ein. Mit der iSea Marine-Elektronik von MAN Engines können Sie dank zahlreicher Anschlussmöglichkeiten, einem CAN-Converter sowie einem Monitoring-CAN nach J1939-Norm dieser neuen Plattform Ihre bevorzugten Komponenten wie Fahrhebel oder Display in Kombination mit Ihrem bevorzugten MAN-Motor betreiben.

For us at MAN Engines, reliability means two things: People and machines. Our MAN employees and our MAN engines. They both can call on many decades of experience gained throughout the world on a very wide range of applications. This basic principle of reliability is also displayed in our iSea products, which consist of perfectly matched individual components.

Zeit ist immer wertvoll – egal, ob sie teuer bezahlt oder rar ist. Deshalb beschleunigen wir die Fehlersuche und verkürzen die dafür notwendige Arbeitszeit. Mit der komfortablen Fernkontrolle (optional) können MAN Servicemitarbeiter bei Wartung und Reparatur bereits im Vorfeld Ursachen ausmachen, so dass eine zeitaufwändige Fehlersuche entfällt und die notwendigen Schritte und Materialien vom Servicebetrieb vorbereitet werden können. Erleichtert wird dies außerdem durch unsere optimierte Software und Hardware MAN CATS III, die übergreifend über das ganze Servicenetzwerk von MAN Truck & Bus eingesetzt wird.

Durch die Möglichkeit bis zu drei Peripheriegeräte (Display, Start-Stopp-Einheit, Notfahreinheit) im iSea 7" Brückendisplay darzustellen ist das Einsparpotenzial an kaum benötigten Komponenten auf der Brücke enorm. Das schlichte, prämierte Design des iSea Brückendisplays wird durch das aufgeräumte Erscheinungsbild durch nicht notwendige Schalter und Displays zusätzlich betont. Aber auch im engen Maschinenraum kann auf zusätzliche Komponenten für die normalerweise mehrere Steuereinheiten notwendig wären, verzichtet werden, da diese platzsparend in der iSea E-Box untergebracht sind. Dies reicht von der Steuerung (MPC) über das Alarmsystem (optional plus Sicherheitssystem) bis hin zur Steuereinheit des iSea Komfortfahrhebels. Vorteil der aufeinander abgestimmten Komponenten E-Box, Brückendisplay und Komfortfahrhebel innerhalb des iSea-Systems von MAN Engines sind darüber hinaus deren geringeres Kabelaufkommen und damit letztendlich eine sauberere Verkabelung. Dies und unsere jahrzehntelange Erfahrung in unzähligen Marineanwendungen perfektionieren den Anspruch an Premium bis ins letzte Detail.


Die auf diesen Seiten genannten Funktionen und Beschreibungen beziehen sich auf unterschiedliche Varianten von iSea-Produkten sowohl für klassifizierte (iSea class) wie auch nicht-klassifizierte (iSea) Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen, technischen Voraussetzungen und gesetzlichen Vorgaben. Aus diesem Grund können nicht alle Funktionen und Beschreibungen bei allen iSea-Produkten verfügbar sein. Für genaue Funktionsumfänge und technische Details wenden Sie sich bitte an unsere Vertriebsorganisationen.



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